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Kohlkombinat Rundbrief 26.12.2023

Jahresrück und Ausblick

Wir hatten diesmal kein Dürrejahr, kein Corona, keine Finanzkriese, keine Energiekriese und auch keine Klimakriese. Also eigentlich ein ruhiges Jahr, dafür können und sollten wir sehr dankbar sein. Obwohl, im Frühjahr war es etwas zu nass und zu kalt, im Sommer hatten wir auch wochenlang viel Wasser auf dem Acker, da ist ein kompletter Satz Salat abgesoffen, aber sonst war der Sommer ganz ok, bis auf den Sturm, der uns fast weggeblasen hätte, da sind uns einige Äste und Bäume um die Ohren geflogen, so wie jetzt gerade auch wieder, und der Herbst war dann wieder zu nass und im November schon Schnee, das hat man ja auch nicht alle Tage. Aber wir hatten auch sehr viele schöne Tage mit wunderbarem Gemüse zum Pflanzen, Pflegen und Ernten, und jede Woche am Donnerstag über 2 Dutzend Helfer auf dem Hof, die Kisten gepackt und ausgefahren haben. Das ist schon was ganz Besonderes, wertvollen, was unwahrscheinlich Freude macht und ermutigt. Für uns Gärtner ist die Krisennummer die da um uns herum so abgeht, meistens eh weit weg. Wenn aber unsere Vorturner in Berlin plötzlich auf die Idee kommen, unseren Ackerdiesel teuer zu machen und die Kfz-Steuer auch für den Mähdrescher und Leiterwagen zu erheben, dann hört dann der Spaß bei uns Landwirten ganz schnell auf. Die Kfz-Steuer ist eigentlich zweckgebunden nur für den Straßenbau, und weil wir mit unseren Maschinen ja nur auf dem Acker rumfahren, müssen wir die auch nicht bezahlen. Das gleiche gilt für die Dieselsteuer, die ist auch zweckgebunden für den Straßenbau. Die Bauern in Frankreich tanken immer schon Heizöl, (Heizöl und Diesel sind das gleiche, haben nur unterschiedliche Farbe), und zahle gar keine Steuern. Die

und auch alle anderen Länder um uns rum haben da einen erheblichen, 20 bis 30 % Wettbewerbsvorteil von dann 10.000 bis 20.000 € im Jahr für einen Betrieb. Da wir hier zurzeit im Schnitt etwa 15.000 € Gewinn machen, wäre die Nummer mit der Steuer für uns kleine und mittlere Betrieb das Aus. Solche Mehrkosten verkraftet keiner, das bekommen nur große Betriebe hin. Die logische Folge ist, dass wir Landwirte uns jetzt hat mal richtig zu Wort melden müssen und den ungelernten Nebenerwerbs Politschauspielern in Berlin mal zeigen müssen, was wir von solchem

Agieren halten. Unser Bauerpräsident hat nun auch endlich begriffen das es jetzt so nicht mehr weitergeht, und hat für den 8. Januar zu Protesten aufgerufen. Da sind wir aber so was von dabei, und alles, was an Landwirtschaftlichen Gerät fahren kann, steht dann ab 8.1. auf der Straße. Wenn ich meine Kollegen so höre, dann geht bis zum 15. Januar auf Deutschlands Straße nichts mehr, nichts mehr in der Stadt, nichts

mehr auf dem Land, und nichts mehr auf der Autobahn. Und da die Speditionen wegen der Mautverdoppelung, und dazu noch die Lokführer wegen zu langer Arbeitszeit gleichzeitig mitmachen, steht alles komplett still, aus vorbei, nichts geht mehr, da hat dieses Land dann eine ganze Woche Pause, und kann mal aller in Ruhe darüber nachdenken, wo denn so das Essen herkommt, und wer es zu ihnen bringt.

Falls nicht noch ein Wunder geschied, und unser vergesslicher Obervorturner noch ein Machtwort spricht, und alles wieder zurücknimmt, würde ich euch allen jetzt schon den Rat geben, in der Woche ab dem 8.1. zu Hause zu bleiben, oder dass ihr euch dem Protest anschließt. Der Weg in die Arbeit, oder auch sonst wo hin, endet dann ganz schnell hinter einem Traktor oder Mähdrescher, also macht es keinen Sinn es auch nur zu versuchen. Unsere Hoffnung ist, dass die Politclowns da oben, angesichts dessen, dann endlich mal aufwachen und sich die Situation im Land

anschauen, und im Sinne der Bürger, der Arbeiter und Bauern handeln. Es ist einfach nicht auszuhalten, dass man sich mehr Sorgen um die Ukraine macht als um uns hier.

Die bekommen alles was wir haben, und auch noch Millionen Euro obendrauf, die uns dann fehlen, und wir kämpfen hier um unser Überleben und es interessiert absolut niemanden! Jedes Jahr noch mehr Verordnungen und Regularien, jedes Jahr immer weniger Einnahmen, jedes Jahr höhere Ausgaben für Dünger, Diesel, Strom, Reparaturen, Löhne, Steuer und Versicherungen.! Es reicht. Ich habe fertig!


Doppelte Menge

Unser Angebot für alle, die an Silvester mehr an Gemüse benötigen stehet noch.

Wenn ihr wollt, bekommt ihr eine Erntekiste mit dem doppelten Inhalt, also praktisch 2 Kisten, und das ohne zusätzliche Kosten. Wir wollen doch das ihr an Silvester Friends and Family einladen könnt und alle satt werden.


Wer nun regelmäßig wöchentlich die doppelte Menge haben möchte, der kann das gerne von uns bekommen, die zusätzlichen Kosten pro Monat wären 25 Euro bzw. ermäßigt 12,50 Euro. Wenn jemand daran Interesse hat, bitte bei uns melden.


Jahresbeitrag für die Erntekiste

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit den Jahresbetrag für die

Erntekiste auf einmal, im Voraus für das ganze Jahr zu bezahlen. Das hilft zum einen unserer Planung für den Einkauf im neuen Jahr, und zum anderen hätten wir dann ein Polster, das uns bei unvorhergesehenen Ausgaben dann helfen würde.

Diejenigen von euch, die im November und Dezember letzten Jahres die Erntekisten im Voraus bezahlt haben, könnend das gerne auch wieder für das neue Jahr machen, falls euch das möglich ist, wenn nicht, dann bitte nicht vergessen wieder einen monatlichen Dauerauftrag einrichten.


Hilfe beim Ausfahren und Packen

Wenn du ein Auto hast und uns beim Ausfahren am Donnerstag helfen könntest, wäre das super. Wir starten um 11:30 Uhr.


Auch beim Packen der Kisten können wir wieder Hilfe gebrauchen. Wir gehen am Donnerstag immer ab 11 Uhr an den Start und bis spätestens 12:30 Uhr sind dann alle Kisten voll. Last euch vom Wetter nicht aufhalten zu kommen, raus aus der warmen Stube nach dem Motto: Dabeisein ist alles!


In die Erntekiste wird am Donnerstag folgendes Gemüse gepackt.

  • 1 Portion Feldsalat

  • 1 Grünkohl

  • 1 Wirsing

  • 1 Sellerie

  • 1 - 2 Zwiebel

  • 5 - 7 Karotten

  • 6 - 8 Kartoffel


Unser Angebot für Donnerstag:

Diedorfer Urkruste: Doppelt gebacken, mit Natursauerteig, Laib, 1kg zu 5,50 €

Dinkelvollkornbrot, fein geschrotet, 500g in Kastenform zu 4,80 €

Gärtner-Aktiv-Brot, Vollkornmischbrot mit Karotte und Kürbiskerne, 500g zu 4,80 €

Die Eier-Nudeln, á 250 g kommen von der Paula, die, kosten 2,50 €.

Eine Schachtel mit 10 Eiern von glücklichen Hühnern vom Martin, 3,50 €.

Das kaltgepresste türkisches Olivenöl vom Olivenbauer, die 0.5 l Flasche, für 13 €.

Das Glas mit 275 g türkischen Oliven, vom Olivenbauer kosten 6 €.

Das griechische Olivenöl, vom Karl, die 500 ml Flasche für 11 €

Der Honig das Glas zu 400 g von der Stadtimkerei kostet 7,50 €.

Clementinen und Orangen von Sicitry, das kg zu je 4 €.

Die Granatäpfel das kg zu 6 €.


Ihr könnt auch direkt Bestellen unter: https://www.sicitry.com


Bitte bei euren Bestellungen immer euren Abholort mit anzugeben
und die Bestellungen bis spätestens Mittwoch, 17 Uhr schicken!

Als Rezept haben wir heute einen: Wirsing mit Kartoffelbrei


Noch ein Gedanke:

Nimm dir Zeit zum Träumen, das ist der Weg zu den Sternen.

Nimm dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit.

Nimm dir Zeit zum Leben, das ist der Reichtum des Lebens.

Nimm dir Zeit zum Freundlich sein, das hält dich Gesund.

Gott sei neben dir, wenn du unsicher bist, das ist das Tor zum Glück.

Bis dann, alles Gute und ein gesegnetes Neues Jahr.


Weitere Informationen findet ihr auf: https://www.kohlkombinat.de

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