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Kohlkombinat Rundbrief 17.08.2021

Viel, hilft viel, oder auch nicht

Diese Tage hatte ich Besuch von einigen, die sich für die Erntekiste interessiert haben, und dabei habe ich immer wieder gehört, dass es doch endlich mal ein Jahr wäre, wo es so richtig schön regnet, und dass das, doch sehr schön sei für die Pflanzen, und auch für mich als Gärtner, nach den doch sehr trockenen letzten Jahren. Da ist schon was dran, vor allem der Wald und die Wiesen jubeln, über den ständigen Regen und auch das Grün am Wegesrand ist voller Freude. Da haben wir im letzten Jahr, wegen der Trockenheit viele Bäume sterben sehen, und das Gras war so braun wie wir es nur aus unserm Urlaub in Italien, Spanien oder Griechenland kennen. Das dieses Jahr alles so schön grün ist, und von den Temperaturen her

auch nicht so heftig, dass man ständig am Schwitzen ist, das hat schon was, vor allem für jene die es gerne etwas gemäßigter haben wollen im Sommer.


Meine Nachbaren, die sich als Landwirte so durchkämpfen, war es auch ganz angenehm, solange sie keine Kartoffel oder Rüben auf dem Acker hatten. Für den Weizen und dem Mais ist jede Menge Regen, gerade im Juli, ein Segen. Der Weizen brauch diesen Spätregen einen Monat vor der Ernte, damit der Stärke- und der Eiweißgehalt im Korn sich optimal entwickeln kann, und er dann eine sehr gute Grundlage ist für jeden der Brot backt. Beim Mais ist es ähnlich, der stehet bei uns jetzt schon über 3 Meter hoch und schaut richtig gut aus.


Das wars dann aber auch schon mit den Vorteilen des vielen Regens. Für alle die Gemüse oder Frucht anbauen, wie wir Gärtner oder die Kartoffelbauen, ist zu viel Wasser von Oben die reinste Katastrophe. Wenn Pflanzen, die nicht so kräftige Wurzeln haben wie Weizen und Mais, wochenlang im Wasser stehen, dann faulen die zarten Wurzeln, vor allem beim Gemüse einfach weg. Da stehet zwar noch ein Pflänzchen auf dem Acker, aber ohne Wurzeln wächst es dann keine 5 Zentimeter mehr. Das ist dann schon sehr deprimiert, wenn man Tag für Tag auf dem Acker ist, und sich so gar nichts tut. Im Gegenteil, alles wir braun, stirbt ab und verfault vor deinen Augen. Ein Freund von mir, hat mich die Woche angerufen und mir erzählt, dass seine Kartoffel alle verfault sind und die Rüben als keine Pflänzchen auf dem

Acker stehen, da ist alle kaputt, und ich habe ihn damit getröstet, dass es bei mir nicht viel besser ausschaut. Damit will ich nur sagen, dass des einen Freud, des andern Leid ist, und man schon genau hinschauen muss, wenn man beurteilen will, was nützt und was schadet.


Was uns aber die letzten Wochen sehr gefreut hat sind neben den vielen Besuchen auf dem Hof auch die Anzahl an neuen Ernteteilnehmern, die sich für die Erntekiste entschieden, haben weiter gestiegen ist. Das ist in all dem Verlust, den wir in diesem Jahr haben, eine ganz große Ermutigung und Hilfe. Ohne den finanziellen Beitrag von euch wüsten wir nicht wie wir dieses Jahr überstehen sollten. Somit sind wir sehr froh und dankbar für jeden der uns regelmäßig unterstützt und so die Gärtnerei am Leben erhält.


Gute Nachrichten gibt es aber auch wieder, wir haben wieder eine zusätzlich neue

Abholstelle und diesmal in Kissing, in der Kirchstrasse 26, bei Familie Kutschenreuter.


Somit könnt ihr jetzt unter 25 Abholstandorten wählen, wann und wo ihr eure Kisten

abholen könnt.


Achtung: Einige Abholzeiten haben sich geändert


(1) ab 11:00 Uhr beim Bioland Gartenbau, Armin Salzmann auf dem Hof, Gablinger Weg 111,

(2) ab 12:00 Uhr bei Familie Kwakye, im Bärenkeller, im Stieglitzweg 9.

(3) ab 12:20 Uhr bei Familie Schäfer in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 44 in Neusäß

(4) ab 13:00 Uhr bei der Gärtnerei Hartmann am Westfriedhof,

(5) ab 13:10 Uhr beim Shantylicious Hofladen, in der Ohnesorgstr. 1, in Pfersee,

(6) ab 13:20 Uhr in Diedorf, bei der Bäckerei Niedermair, in der Hauptstraße 23,

(7) ab 13:00 Uhr bei Familie Gerstmayer in der Füssener Str. 70 in Königsbrunn,

(8) ab 13:10 Uhr bei Gabriele Wölfle in der Narzissenstr. 4 in Haunstetten Süd

(9) ab 13:15 Uhr bei Michael Arlt in Haunstetten, in der Leustraße 14,

(10) ab 13:20 Uhr beim Olivenbauer, in der Gögginger Straße 74,

(11) ab 13:25 Uhr bei Familie Kutschenreuter, in der Kirchstraße 26 in Kissing.

(12) ab 13:30 Uhr bei Familie Tronsberg in der Herzog-Rudolf-Str. 5, in Friedberg,

(13) ab 13:10 Uhr bei Pablo Mohr in Hochzoll, Ortler Straße 67,

(14) ab 13:20 Uhr bei Familie Schlosser in der Kolbergstr, 6 in Lechhausen,

(15) ab 13:30 Uhr bei Susanne Brückner, in der Firnhaberau, Im Neuland 9,

(16) ab 13:40 Uhr bei Familie Schäffler-Günther, im Akazienweg 11, in der Hammerschmiede,

(17) ab 13:50 Uhr in der Beethovenstraße 14, im Hof, in der 2. Garage,

(18) ab 14:00 Uhr in Oberhausen, in der Ratdoltstraße 2a, im Hof,

(19) ab 14:100 Uhr bei der Tante Emma, Am Fischertor 2, in der Oberstadt,

(20) ab 14:20 Uhr bei Noelle und Fabian, in der Singerstr. 10, Ecke Neidhartstraße,

(21) ab 14:30 Uhr bei Familie Pichler, in der Reinöhlstr. 6, in Kriegshaber,

(22) ab 14:40 Uhr beim griechischen Laden von Meraky, in der Pfladergasse 18, in der Stadtmitte

(23) ab 14:50 Uhr bei Feinkost Viktualien, in der Bäckergasse 4, in der Unterstadt,

(24) ab 15:00 Uhr auf dem Eggelhof, bei Kirstin und Harald Metzig, in Langweid

(25) oder am Samstag ab 10:00 Uhr auf dem Markt, an der Kirche im Bärenkeller


Für alle die in Urlaub fahren und die Erntekiste gerne einem Freund oder Bekannten

zukommen lassen will, gebt uns Bescheid und wir machen das dann.


Bitte meldet euch auch, wenn ihr die Kiste woanders abholen wollt.


Wenn jemand Zeit und Lust hat, beim Packen der Kisten zu helfen, das wäre immer

donnerstags von 11 bis 14 Uhr, bei jedem Wetter auf dem Hof.


Wenn jemand beim Ausfahren mitzuhelfen möchte, Donnerstag von 11:30 bis 14:30 Uhr, mit Auto und etwas Kofferraum, oder als Beifahrer und Helfer, der ist ebenfalls herzlich willkommen, wir sind für jede Hilfe dankbar.


Wir haben für alle interessierten eine Probekiste. Wenn ihr jemanden kennt, den man dafür begeistern kann, dann ein kurzes Mail und wir stellen eine Kiste für euch bereit.


Es gibt noch Honig von Thomas Häfele, das 250 Gramm Glas kostet 4,00 €

Der Martin Rein hat noch jede Menge Apfelsaft, bitte meldet euch, wenn ihr welchen haben wollt . Der naturtrübe Apfelsaft ist für 2,50 € pro 1 l zu haben.


In die Erntekiste wird am Donnerstag folgendes Bio-Gemüse gepackt.

  • 2 Salate

  • 1 Gurke

  • 3 Tomaten

  • 1 Fenchel mit Grün

  • 1 Stangensellerie

  • 1 Staude Mangold

  • 1 Gemüsezwiebel mit Grün

  • 1 Zucchini oder kleine Gurke

Wer helfen möchte und helfen kann, und wer auf der anderen Seite Hilfe benötigt, der wendet sich bitte an Sabine unter wepps@web.de.


Noch ein Gedanke:

Es heißt ja, zwei sind besser als einer und ein doppeltes Seil, reißt nicht so schnell.

Das kann ich nur betätigen, allein ist es oft sehr schwer etwas durchzustehen.

Auf sich allein gestellt fühlt man sich der Aufgabe oft nicht gewachsen

Die Herausforderung ist zu groß, der Weg, der vor einem liegt, zu schwer.

Das schafft man nur, wenn man einen Freund hat, der einen ermutigt,

der mehr in dir sieht, als du selbst, ein Partner, der mit dir da durchgeht.

Das sind Lebenspartner, echte Freunde, die an dich Glauben und mit dir gehen.

Die zu dir kommen, wenn du Unterstützung brauchst, und dir helfen es zu meistern.

Dafür sind Freunde da, dafür hast du einen Partner, mach die Augen auf, vertraue dich an.


Wir wünschen euch alles Gute und Gottes Segen


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Weitere Informationen findet ihr auf: www.kohlkombinat.de

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