Rundbrief 30.12.2025
- arminsalzmann
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Auslieferung in dieser Woche
Packen und Ausliefern diese Woche ist am Dienstag, den 30. Dezember.
Abmelden an Silvester
Für alle die zum Jahreswechsel am 30.12. und an Silvester nicht da sind, bitte informiert uns rechtzeitig, damit wir entsprechend Planen können.
Kleine Info zum Rosenkohl
Der bittere Geschmack spaltet die Gemüter, doch dahinter steckt eine faszinierende Erklärung: Manche Menschen sind genetisch bedingt empfindlicher für die schwefelhaltigen Verbindungen, die ihm sein markantes Aroma verleihen. Unabhängig davon: Dieses kleine Wintergemüse ist eine echte Nährstoffbombe, die weit mehr bietet als nur Kontroversen am Esstisch.
Eine Powerquelle an Vitaminen und Mineralstoffen. 100 Gramm Rosenkohl decken beeindruckende Mengen unseres Tagesbedarfs: Vitamin C: 85 mg (94 Prozent – mehr als in einer Orange!) Vitamin K: 177 µg (148 Prozent des Tagesbedarfs) Ballaststoffe: 4 g (14 Prozent des Tagesbedarfs) Folsäure: 61 µg (15 Prozent unseres Tagesbedarfs) Wissenschaftlich belegt: Er unterstützt die Entgiftung des Körpers, reduziert oxidativen Stress, schützt möglicherweise vor bestimmten Krebsarten und stabilisiert den Blutzuckerspiegel. Plus: Gut für Augen, Knochen und Hormone. Der Trick für den perfekten Geschmack? Rösten mit Olivenöl – so wird er süß und nussig, statt bitter und muffig.
Tomaten zum Einkochen
Wir haben noch reichlich Tomaten zum Nachreifen in unserm Glashaus. Die sind nicht mehr so schön und auch teilweise schon etwas weich und deshalb ideal zum Einkochen. Wenn ihr welche zum Einkochen haben wollt, könnt ihr gerne bei uns vorbeikommen und die Tomaten im Glashaus einsammeln und direkt mitnehmen. Wir würden die gerne Gratis abgeben.
Jahresbeitrag
Ihr könnt gerne den Jahresbetrag für die Erntekiste im Voraus für das ganze Jahr zu bezahlen. Das hilft unserer bei unserer Planung im neuen Jahr. Alle die im letzten Jahr die Erntekisten im Voraus bezahlt haben, können das gerne auch wieder machen, falls euch das möglich ist, wenn nicht, dann bitte nicht vergessen wieder einen monatlichen Dauerauftrag einrichten.
Hilfe beim Ausfahren und Packen
Der Start zu Ausfahren der Erntekisten ist am Dienstag ab 11:30 Uhr.
Wir Packen unsere Erntekisten am Dienstag, von 11 Uhr bis 12 Uhr. Kommt einfach vorbei, wir sind für jede Hilfe dankbar.
In die Erntekiste wird dann am Dienstag folgendes Gemüse gepackt.
1 Rosenkohl
1 Grünkohl
1 Zuckerhut
1 Fenchel
1 Zwiebel
- 2 Rote Bete
6 - 8 Kartoffel
Unser zusätzliches Angebot für Donnerstag:
Diedorfer Urkruste: Doppelt gebacken, mit Natursauerteig, Laib, 1kg zu 5,50 € Dinkelvollkornbrot, fein geschrotet, 500g in Kastenform zu 4,80 € Gärtner-Aktiv-Brot, Vollkornmischbrot mit Karotte und Kürbiskerne, 500g zu 4,80 €
Die Eier-Nudeln, á 250 g kommen von der Paula, die kosten 2,80 €.
Eine Schachtel mit 10 Eiern von glücklichen Hühnern vom Martin kosten 3,80 €.
Das kaltgepresste türkisches Olivenöl vom Olivenbauer, die 0.5 l Flasche für 19 €.
Das Glas mit 275 g türkischen Oliven, vom Olivenbauer kosten 6 €.
Das griechische Olivenöl vom Karl, die 0,5 l Flasche für 19 €
Der Honig, das Glas zu 400 g von der Stadtimkerei kostet 7,50 €.
Das Glas grüne griechische Oliven vom Öl Laden am Vogeltor für 7 €
Apfelsaft vom Martin aus Haunsheim, die Flasche für 2,80 €
Zitronen, Clementinen und Orangen von Sicitry, das kg zu je 4 €.
1 Salat 1 €, 1 Grünkohl 2,50 €, 1 Kg Rote Bete 2 €, 1 kg Weißkraut und Rotkraut je 2 €,
1 kg Kartoffel 2 €, 1 Fenchel 1 €, 1 kg Karotten 2 €,
Die Bestellung bitte bis spätestens Montag, um 17 Uhr.
Und bitte auch immer auch euere Abholstelle mit angeben!
Heute haben wir ein Rezept für: ROSENKOHL UNTER DER KARTOFFELKRUSTE
Lasst uns an euren Kochversuchen teilhaben und schickt uns eure Rezepte.
Noch ein Gedanke:
Eigentlich wollte ich einen kleinen Jahresrückblick schreiben, habe mir aber doch sehr angewöhnt nicht zurückzuschauen, und wenn immer möglich den Blick nach vorne, auf das was da vor mir liegt zu werfen. Vor allen wenn es nicht so läuft wie man es gerne hätte, oder geplant hat, dann fällt ein Blick zurück richtig schwer. Eine Rückbetrachtung kann auch sehr lehrreiches sein. Meine Mutter hat immer gesagt, „Wer aus Fehlern nicht lernt, wird sie wiederholen“. Unser Fehler war das wir uns zu sehr auf den Bio-Handel verlassen haben. Der Verkauf unserer Ernte war zu 70 % der Dennree Biohandel und dann 30 % unsere Erntekisten Abnehmer. Wir hatten dann im Januar und Februar Probleme unseren Feldsalat zu verkaufen, da hat uns der Handel viel zu wenig abgenommen, was zu einem erheblichen Verlust geführt hat. Ganz bitter wurde es dann im Sommer, wo uns der Bio-Handel total hängen lies und wir so gut wie nichts verkauft haben. Das ist natürlich eine Katastrophe, wenn man auf die Abnahme angewiesen ist, und auch entsprechend der Ackers voll ist. Der Bio-Handel, und für uns speziell Dennree, hat seit neuestem kein Interesse mehr an kleinen Betrieben. Die wollen nur noch mit großen Einheiten, großen Betrieben und Absatzgenossenschaften arbeiten. Die können angeblich zuverlässiger liefern, bei sehr hoher Qualität, zum kleinen Preis. Da sind kleinbäuerlichen Betriebe dann außen vor, obwohl in Veröffentlichungen und Werbeprospekten ganz groß betont wird, dass man die kleinbäuerlichen Strukturen erhalten und Förden möchte. Das ist wie mit der Regional Werbung, schöne Worte, aber in der Realität ist davon nichts zu sehen. Wenn der Bio-Handel dir also nichts abnimmt, obwohl sie meine Situation kennen, dann wird da ganz bewusst ein Betrieb in den Ruin getrieben, wie es in den letzten 20 Jahren mit über 200.000 meiner Kollegen passiert ist. Natürlich denkt man, das mir so was nicht passieren wird, und wird dann von der Realität kalt erwischt. Da hast du den Acker voll Gemüse und auser der Abo Kiste und der Tafel keinen Abnehmer. Das ist natürlich eine Katastrophe, denn ohne entsprechende Einnahmen kann eine Gärtnerei nicht überleben. Da hilft dann nur noch Beten. Es gibt uns noch, weil unsere Lieferanten uns großzügige Ratenzahlung für ihre Rechnungen eingeräumt haben, wir viele Freiwillige hatten und so die Löhne für die Erntehelfer uns sparen konnten, und die Augsburger Tafel uns sogar etwas für die vielen Lieferungen bezahlt hat, und wir zahlreiche Darlehen von den Mitgliedern der Solawi bekommen haben. Egal wie schlimm es auch sein mag, Hoffnung gibt es immer.
Ich wünsche euch alles Gute und Gottes Segen.





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