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Kohlkombinat Rundbrief 05.10.2021

Die ersten Karotten sind da

Mein Bruder hat jetzt schon mal die ersten Karotten geerntet und das Ergebnis habt ihr am Donnerstag in der Erntekiste. Durch die schlechte Witterung im Sommer mit zu viel Regen, sind die Karotten teilweise wochenlang im Wasser bzw. im viel zu nassen Boden gestanden. Wie bei uns auch, wenn wir zu lange im Wasser stehen, dann schrumpft so einiges zusammen und wird ganz runzlig. Bei den Karotten ist das jetzt so, dass nicht alle, aber viele ganz klein sind. Die schauen dann aus wie Baby Karotten, schmecken aber ganz vorzüglich. Auf dem Acker sind auch viel weniger Karotten als sonst, so dass wir wahrscheinlich nicht immer Karotten in der Erntekiste haben werden. Mit den Kartoffeln schaut es ähnlich aus. Der Thomas hat dieses Jahr

so gut wie gar nichts brauchbares geerntet. Dem sind die ganzen Felder abgesoffen und da wächst natürlich so gut wie gar nichts mehr. Das haben wir auf unserem Acker ja auch gehabt, wenn das Gemüse zu lange nass steht, dann faulen die Wurzeln ab und das war es dann mit dem Wachstum.


Wir sind als Gärtner und Landwirte nun mal dem Wind und dem Wetter ausgeliefert. Garde bei viel Regen kann man eigentlich nichts machen, das Unkraut wächst wie wild, da es nur kurze Wurzeln hat und eigentlich mit jedem Wetter gut klarkommt. Bei Trockenheit wächst das Unkraut natürlich viel langsamer, aber sobald es regnet, hast du ein Wachstum von 5 cm am Tag. Da hilft auch ständiges hacken nichts, weil es sofort wieder anwächst. Den Kräutern, Schnittlauch und Petersilie usw. die nur kurze Wurzeln haben kommen mit der Nässe ganz gut klar. Alles andre leidet und wächst gar nicht. Das gleiche Problem haben wir dann, wenn es zu heiß ist. Die

Pflanzen verdunsten dann eine Unmenge an Wasser, um sich abzukühlen, ähnlich unserm Schwitzen bei Hitze, und wenn dann alles Trocken ist, wächst auch wieder nichts, weil ohne Wasser gar nichts geht.


Aber das ist nicht das Einzige was uns zu schaffen macht, Extremwetter mit Starkregen und Hagel machen dir alles kaputt was auf dem Acker ist. Da waren dieses Jahr einige Fotos zu sehen, wo der Hagel im Sommer mit dem Schneepflug von der Straße runter musste. Das schaut schon nicht so gut aus, aber auf den Feldern daneben, steht dann nichts mehr, Totalschaden, Totalverlust und die wenigsten sind versichert, da die Prämien sehr hoch sind. Und diejenigen die eine Versicherung haben bekommen meist nicht mal die Hälfte ersetzt, weil die Versicherung meint, dass man ja jetzt auch keine Arbeit beim Ernten hatte, also angeblich auch weniger

Kosten, und deshalb Zahlen die auch weniger. Das ist ganz schön unfair, da hat man dann keine große Lust eine teure Versicherung abzuschließen, wenn man am Ende weniger bekommt, als man einbezahlt hat.


Obendrauf kommen dann noch die ganzen Schädlinge und Pilze, die sich auf die Pflanzen auf dem Acker und im Gewächshaus stürzen, in der Meinung, wir hätten das alles für sie angepflanzt. Diese Ansicht haben auch die Hasen und Rehen in unserer Nachbarschaft. Wir haben bei uns gleich nebenan eine Baumschule, mit ganz vielen Bäumen und Sträuchern, ein ideales Versteck für die Hasen und Rehe, die uns schon beim Anpflanzen zuschauen, und es gar nicht erwarten könne sich an den Salaten satt zu essen, und dann noch zum Nachtisch sich über den Fenchel hermachen.


Heuer haben sie den Stangensellerie als neue Delikatesse entdeckt, und fast den ganzen Bestand bis auf die Wurzeln abgefressen. Da kann man gar nichts machen, weil Rehe und Hasen unter Schutz stehen. Sollen ja nur noch ganz wenige sein. Da hat aber keiner am frühen Morgen mal auf meinen Acker geschaut, und gesehen was sich neben eine Duzend Hasen und Reh noch so alles tummelt. Zu den oben gennannten und bekannten Mitessern, gesellen sich dann noch Igel, Mäuse, Raben, Schnecken und die ganze Vogelschar dazu, die nur darauf gewartet haben das da ein Biogärtner sein Gemüse auf den Acker tut. Die einzige Hilfe, die wir haben, sind da ein einsamer Fuchs und ein Marder, aber die können gegen die Übermacht auch

nicht viel ausrichten.


Ihr könnt wieder unter 27 Abholstandorten wählen, wo ihr eure Kisten gerne abholen wollt.

(1) ab 11:00 Uhr beim Bioland Gartenbau, Armin Salzmann auf dem Hof, Gablinger Weg 111,

(2) ab 12:00 Uhr bei Familie Kwakye, im Stieglitzweg 9, im Bärenkeller,

(3) ab 12:20 Uhr bei Familie Schäfer in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 44 in Neusäß,

(4) ab 12:30 Uhr bei Familie Theiner in der Goethestr. 2 in Westheim,

(5) ab 13:00 Uhr bei der Gärtnerei Hartmann am Westfriedhof,

(6) ab 13:00 Uhr beim Shantylicious Hofladen, in der Ohnesorgstr. 1, in Pfersee,

(7) ab 13:00 Uhr bei der Bäckerei Niedermair, in der Hauptstraße 23, in Diedorf,

(8) ab 13:00 Uhr bei Familie Gerstmayer in der Füssener Str. 70 in Königsbrunn,

(9) ab 13:10 Uhr bei Gabriele Wölfle in der Narzissenstr. 4 in Haunstetten Süd,

(10) ab 13:15 Uhr bei Michael Arlt, in der Leustraße 14, in Haunstetten Nord,

(11) ab 13:20 Uhr beim Olivenbauer, in der Gögginger Straße 74,

(12) ab 13:25 Uhr bei Familie Kutschenreuter, in der Kirchstraße 26 in Kissing.

(13) ab 13:30 Uhr bei Familie Tronsberg in der Herzog-Rudolf-Str. 5, in Friedberg,

(14) ab 13:10 Uhr bei Pablo Mohr in der Ortler Straße 67, in Hochzoll,

(15) ab 13:20 Uhr bei Familie Schlosser in der Kolbergstr, 6 in Lechhausen,

(16) ab 13:30 Uhr bei Susanne Brückner, Im Neuland 9, in der Firnhaberau,

(17) ab 13:40 Uhr bei Familie Schäffler-Günther, im Akazienweg 11, in der Hammerschmiede,

(18) ab 13:50 Uhr in der Beethovenstraße 14, im Hof, in der 2. Garage,

(19) ab 13:40 Uhr in der Ratdoltstraße 2a, im Hof, in Oberhausen,

(20) ab 13:50 Uhr bei Tante Emma, Am Fischertor 2, in der Oberstadt,

(21) ab 14:00 Uhr bei Noelle und Fabian, in der Singerstr. 10, Ecke Neidhartstraße,

(22) ab 14:00 Uhr bei Familie Pichler, in der Reinöhlstr. 6, in Kriegshaber,

(23) ab 14:00 Uhr im griechischen Laden von Meraky, in der Pfladergasse 18, in der Stadtmitte

(24) ab 14:10 Uhr bei Feinkost Viktualien, in der Bäckergasse 4, in der Unterstadt,

(25) ab 14:15 Uhr bei Familie Klippenstein, in der Birkenstr. 8, in Klosterlechfeld,

(26) ab 15:00 Uhr auf dem Eggelhof, bei Kirstin und Harald Metzig, in Langweid.

(27) oder am Samstag ab 10:00 Uhr auf dem Markt, an der Kirche im Bärenkeller,


Wenn jemand Zeit und Lust hat, beim Packen der Kisten zu helfen, das wäre immer

donnerstags von 11 bis 13 Uhr, bei jedem Wetter auf dem Hof.


Wenn jemand beim Ausfahren mitzuhelfen möchte, Donnerstag von 11:30 bis 14:00 Uhr, mit Auto und etwas Kofferraum, oder als Beifahrer und Helfer, der ist ebenfalls herzlich willkommen, wir sind für jede Hilfe dankbar.


Wir haben für alle Interessierten eine Probekiste. Wenn ihr jemanden kennt, den man dafür begeistern kann, dann ein kurzes Mail und wir stellen eine Kiste für euch bereit.


Es gibt noch Honig von Thomas Häfele, das 250 Gramm Glas kostet 4,00 €

Der Martin Rein hat noch jede Menge Apfelsaft, bitte meldet euch, wenn ihr welchen haben wollt . Der naturtrübe Apfelsaft ist für 2,50 € pro 1 l zu haben.


In die Erntekiste wird am Donnerstag folgendes Bio-Gemüse gepackt.

  • 3 Salate

  • 2 Tomaten

  • 1 Lauch

  • 2 Rote Beete

  • 1 Staude Mangold

  • 1 Zwiebel

  • 1 Spitzkraut bzw. 1 Chinakohl

  • 5 - 10 Karotten

Als Rezept haben wir heute von der Sonja: Rote Beete Schnitzel


Lasst uns auch weiterhin an Euren Kochversuchen/Rezepten teilhaben.


Zum Thema „Sich gegenseitig unterstützen“. Wir brauchen eventuell noch Unterstützung beim Malern, Streichen und allem was dazugehört. Vielleicht hat der/die Einer oder Andere Lust und Zeit. Meldet Euch dazu bei der Sabine unter wepps@web.de


Noch ein Gedanke:

Ich bin diese Tage öfters bei meinem Vater, dem es gerade nicht so gut geht, und er auch nicht mehr sehr lange unter uns sein wird. Man wünscht sich zwar, dass es nicht so weit kommt, aber alles hat mal ein Ende, und das zu akzeptieren und sich auch beizeiten zu verabschieden ist echt schwer. Das sind dann intensive Zeiten, wo wir auch über Erlebnissen und Erfahrungen sprechen, wo ich mit meinen Brüdern alte Fotos anschaue, und uns dabei bewusst wird, was wir doch für eine schöne Zeit zusammen hatten. All die negativen Dinge und Erlebnisse spiegeln jetzt gar keine Rolle mehr. Egal was in all den Jahren gelaufen ist, wir erinnern uns an das Gute, an das Schöne, an das was wir gemacht und geschafft haben.

Ohne meine Eltern wäre ich gar nicht auf dieser Welt, und ohne ihre Hilfe, ihre

Unterstützung, und Ihr Vorbild wäre ich auch nicht das was ich heute bin.

Ein glücklicher Mensch.


Wir wünschen euch alles Gute und Gottes Segen


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