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Kohlkombinat Rundbrief 03.03.2022

Kohlrabi Blätter

Wir haben mal wieder einen Versuch gemacht, und über den Winter Kohlrabi und Fenchel im Gewächshaus wachsen lassen. Wir haben die schon im November gepflanzt und waren in der Hoffnung, dass bis Ende Februar das was draus wird. Für alle nicht Gärtner unter euch, normalerweise wächst im Winter, wegen dem fehlenden Licht kein Gemüse.


Unter 10 Stunden Licht rührt sich da gar nichts. Und im Dezember und Januar sind es

manchmal nur 5 Stunden, wo es hell ist, das ist einfach zu wenig, nur der Feldsalat kommt damit klar. In den letzten 4 Wochen hatten wir jetzt eigentlich genügend Licht und da ist der Kohlrabi ganz schön ins Kraut gewachsen. Na ja, einige mehr und andere weniger.


Nachdem der Kohlrabi jetzt so lange im Haus war, hat er eigentlich keine Lust mehr auf eine schöne Knolle, sondern jetzt will er so schnell wie möglich Samen produzieren und einen Abgang machen. In der Fachsprache nennt man so was „Schießen“. Die Pflanzen schieben dann in ihrer Mitte eine Blume nach oben, die hat dann als Bütte ganz viel Samenkörner und die werden dann durch Wind und Wetter schön verteilt und wenn alle gut geht, wachsen da viele neuer Kohlrabi heran.


Das wollten wir natürlich nicht, und haben deshalb den ganzen Kohlrabi geerntet und die sind jetzt am Donnerstag in der Kiste. Aber bitte nicht wundern, es sind nur Blätter, aber ganz besondere, die sind nämlich sehr schmackhaft, viel zarter als Krautbätter, aber mit denselben Inhaltsoffen und einem super Nährwert. Also diesmal wird nicht nur die Knolle gegessen, sondern samt und sonders auch die Blätter, wie das unsere Großeltern schon getan haben. Ihr könnt mit den Blättern alles machen, was ihr auch mit dem Kraut macht. Krautwickel, Krautsalat, Eintopf, usw. traut euch nur und versucht es, ihr werdet überrascht sein. Der Wirsing heute kommt direkt vom Acker, auch so ein Versuch, ob er den Winter überlebt, schaut ganz gut aus, seid nett zu ihm.


Anbauplanung

Wir haben von einigen von euch die Anfrage bekommen, was wir den so alles im Plan haben für dieses Jahr auf dem Acker. Gute Frage, weil ihr dann in eurem Garten genau das aussähen könnt was wir nicht haben.

Wir sind große Salat Fans und so werden wir sehr viel Salat von jeder Sorte auf dem Acker haben. Wir planen ab Saisonbeginn im Mai, immer 2 Salate pro Woche in die Kiste zu packen. Dazu regelmäßig Kohlrabi, Karotten, Kartoffel, Gurken, Tomaten, Fenchel mit Grün, Stangensellerie, Mangold, Gemüsezwiebel mit Grün, Rote Beete, Zucchini, Sellerie, Kraut, Wirsing, Zwiebel und kleine Gurken.

Darüber hinaus, Rosenkohl, Lauch, Grünkohl, Kürbis, Kohlrüben, Chinakohl und Feldsalat, je nach Saison. Wir werden unser Sortiment in diesem Jahr auch erweitern, das ist aber mehr ein Versuch, und wir wissen noch nicht, ob alles so auf dem Acker wächst, wie wir es gerne hätten. So wollen wir z.B. es auch mit Gemüse, wie Karotten und Rettich versuchen, dafür benötigen wir aber euere Hilfe bei der Pflege. Sobald es so weit ist sagen wir Bescheid.


Unser Angebot für nächsten Donnerstag, den 10. März:

Ein Dinkel Sonnenblumen Brot, Dinkel-Vollkorn und Sonnenblumenkerne, für 7,20 Euro.

Ein Miso-Kohl Roggenbrot für 6,60 Euro

Die Dinkel Nudeln sind von der Paula, die 250 g Packung, kostet 2,50 Euro.

Eine Schachtel mit 10 Eiern von Martin Brem für 3 Euro.

Der Apfelsaft kommt vom Martin Rein, eine Flasche für 2 Euro.

Die Orangen, Zitronen und Mandarinen, kosten jeweils 4,50 Euro das kg.

Das kaltgepresste türkisches Olivenöl vom Olivenbauer, die 0.5 l Flasche, für 13.50 Euro.

Die türkischen Oliven ebenfalls vom Olivenbauer kosten 6 Euro, das Glas mit 275 g.

Das griechische Olivenöl von Feinkost Meraky, die 0,5 l Dose für 8 Euro.

Die griechischen Oliven ebenfalls von Feinkost Meraky, die 250 g Dose für 5 Euro.

Der Honig von der Stadtimkerei kostet 6 Euro.

Der Honig von der Anke aus Dillingen, kostet 8 Euro das Glas.

Der Tofu von Phong, 250 g zu 4 Euro und 500 g zu 7 Euro.

Eine extra Portion Feldsalat für 2 Euro.


Bitte bei Bestellungen immer den Abholort mit anzugeben.


Die Abrechnung erfolgt ohne Rechnung oder Bankeinzug so wie beim Monatsbeitrag.

Also, die Kosten für die Bestellung selbst zusammenrechnen und das Geld dann in die

Kiste legt oder Überweisen.


Und nicht vergessen, die leeren Flaschen wieder mit zurückgeben!


Ihr könnt nachfolgend wieder unter 31 Abholstandorten wählen.


(1) ab 12:00 Uhr beim Kohlkombinat, auf dem Hof, Gablinger Weg 111,

(2) ab 13:30 Uhr bei Familie Kwakye, im Stieglitzweg 9, im Bärenkeller,

(3) ab 13:40 Uhr bei Familie Schäfer in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 44 in Neusäß,

(4) ab 14:30 Uhr bei Familie Theiner in der Goethestr. 2 in Westheim,

(5) ab 14:50 Uhr bei der Gärtnerei Hartmann am Westfriedhof,

(6) ab 15:00 Uhr beim Feinkost Hofladen, in der Ohnesorgstr. 1, in Pfersee,

(7) ab 14:50 Uhr bei der Bäckerei Niedermair, in der Hauptstraße 23, in Diedorf,

(8) ab 14:30 Uhr bei Familie Gerstmayer in der Füssener Str. 70 in Königsbrunn,

(9) ab 14:40 Uhr bei Gabriele Wölfle in der Narzissenstr. 4 in Haunstetten Süd,

(10) ab 14:50 Uhr bei Michael Arlt, in der Leustraße 14, in Haunstetten Nord,

(11) ab 15:00 Uhr beim Olivenbauer, in der Gögginger Straße 74,

(12) ab 14:30 Uhr bei Familie Kutschenreuter, in der Kirchstraße 26 in Kissing.

(13) ab 14:50 Uhr bei Familie Tronsberg in der Herzog-Rudolf-Str. 5, in Friedberg,

(14) ab 14:40 Uhr bei Pablo Mohr in der Ortler Straße 67, in Hochzoll,

(15) ab 14:50 Uhr bei Fa. Hammer in der Ernst-Moritz-Arndt-Str. 31, in Lechhausen,

(16) ab 14:50 Uhr bei Susanne Brückner, Im Neuland 9, in der Firnhaberau,

(17) ab 15:00 Uhr bei Familie Schäffler, im Akazienweg 11, in der Hammerschmiede,

(18) ab 15:30 Uhr in der Beethovenstraße 14, im Hof, in der 2. Garage,

(19) ab 15:20 Uhr in der Ratdoltstraße 2a, im Hof, in Oberhausen,

(20) ab 15:30 Uhr bei Tante Emma, Am Fischertor 2, in der Oberstadt,

(21) ab 15:40 Uhr bei Noelle und Fabian, in der Singerstr. 10, Ecke Neidhartstraße,

(22) ab 14:30 Uhr bei Familie Pichler, in der Reinöhlstr. 6, in Kriegshaber,

(23) ab 14:30 Uhr im Laden von Meraky, in der Pfladergasse 3, in der Stadtmitte

(24) ab 14:50 Uhr bei Feinkost Viktualien, in der Bäckergasse 4, in der Unterstadt,

(25) ab 14:50 Uhr bei Familie Henkel, Am Köpfle 24, in der Schafweidsiedlung,

(26) ab 14:40 Uhr bei Familie Klippenstein, in der Birkenstr. 8, in Klosterlechfeld,

(27) ab 14:30 Uhr bei Verena Foutsop, in der Römerstr. 29, in Bobingen

(28) ab 15:00 Uhr auf dem Eggelhof, bei Kirstin und Harald Metzig, in Langweid.

(29) ab 15:10 Uhr bei Birgitta Kaiser in der Unteren Osterfeldstr. 26, in Kriegshaber.

(30) an 15:15 Uhr bei David Weiss, am Alten Postweg 6, im Hochfeld

(31) oder am Samstag ab 10:00 Uhr auf dem Markt, an der Kirche im Bärenkeller


Wenn ihr beim Packen der Kisten helfen möchtet, wir treffen uns immer donnerstags

von 12 Uhr bis 13 Uhr, ihr seid dazu immer herzlich willkommen.


Wir suchen auch immer noch Fahrer, die beim Ausfahren mitzuhelfen, auch immer

donnerstags. Wir starten mit dem Ausfahren um ca. 12:30 Uhr und um ca. 15:00 Uhr ist

dann alles erledigt.


Wir haben für alle Interessierten eine kostenlose Probekiste. Wenn ihr jemanden kennt,

den man dafür begeistern kann, dann ein Mail an uns und wir stellen eine Kiste für euch bereit.


In die Erntekiste wird am Donnerstag folgendes Bio-Gemüse gepackt.

  • 1 Feldsalat

  • 1 Wirsing

  • 1 Kohlrabi

  • 1 Zwiebel

  • 1 - 2 Pastinaken

  • 1 - 2 Rote Beete

  • 5 - 7 Karotten

  • 6 - 8 Kartoffel

Als Rezept haben wir heute eine: Wirsing gebraten

Lasst uns auch weiterhin an euren Kochversuchen/Rezepten teilhaben und schickt uns eure Rezepte und auch solche die ihr woanders entdeckt habt.


Zum Thema „Sich gegenseitig unterstützen“, könnt ihr euch gerne bei der Sabine melden unter wepps@web.de


Noch ein Gedanke:

Nachdem der Herr Virus nun 2 Jahre lang auf super wichtig gemacht hat, ist ihm jetzt

anscheinend die Luft ausgegangen, und da kommt doch tatsächlich der nächste brüllende Löwe um die Ecke, und macht uns schon wieder Angst, wegen dem Krieg da im Osten.


Ich will den Ukraine-Konflikt keineswegs verharmlosen, aber dafür plädieren, nicht unsere gesamte Aufmerksamkeit von diesem Krieg absaugen zu lassen. Damit würden wir doch wieder dieselben Mechanismen der Massenmedien zum Opfer fallen: Mächtige Akteure entfachen ein großes Feuer und rufen: „Schaut her! Ein großes Feuer!“ Alle Welt schaut gebannt hin. Während hinter unserem Rücken unsere Häuser abgefackelt werden.


Wir müssen keine Nato-Russland-Ukraine-Experte zu werden. Sondern Experten darin, möglichst sinn- und würdevoll das zunehmende Chaos zu überstehen, während die bekannte Welt um uns herum langsam, aber sicher einstürzt.


Da kommen Fragen auf wie: Was erfüllt mich in diesen Zeiten mit Sinn, was gibt mir Halt, was macht mir Mut, was stärkt mich, worauf kann ich mich verlassen?


Wie übe ich mich in Zuversicht angesichts der unaufhaltbar erscheinenden Umbrüche in der Welt? Natürlich umfasst dies auch praktische Fragen: Worauf bin ich bereit, zu verzichten, worauf nicht? Was brauche ich wirklich zum Leben, wo sorge ich vor , wo nicht? Welche Entscheidungen überlasse ich dem Schicksal? Was bedeutet für mich Sicherheit? Wo kommt das, was ich für Sicherheit halte, an seine Grenzen?


Und das Wichtigste in alldem: Auf wen kann ich mich verlassen? Wer kann sich auf mich verlassen? Das alte System zerfällt wie ein Kartenhaus! Wir aber knüpfen tragfähige soziale Netze – und zwar analog, durch echte Begegnungen, von Mensch zu Mensch. Die Mächtigen setzen auf Zerstörung, Chaos und Gewalt. Wir setzen auf Nächstenliebe, Zusammenhalt, Hilfe, Kreativität und Frieden!


Ich wünsche euch alles Gute und Gottes Segen.


Ihr könnt uns auf Facebook wie auch auf Instagram finden:

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Weitere Informationen findet ihr auf: www.kohlkombinat.de

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