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Kohlkombinat Rundbrief 02.11.2021

Die Rote Bete und der Sellerie hätten was zu sagen

Die Rote Bete und der Sellerie möchten sich hiermit entschuldigen, dass sie dieses Jahr so klein sind, und ihr in der Küche euch oft fragt, was ihr damit anfangen sollt. Es war leider so, dass die äußeren Bedienungen leider nicht optimal waren, und sie echt Probleme hatten zu richtigen Größe zu wachsen. Sie sind lange sehr nass gestanden und mussten dann das Wachstum einstellen, weil ihnen die Wurzeln abgefault sind. Sie haben dann in den Überlebensmodus geschaltet, um nicht ganz unterzugehen, und deshalb war an Wachstum nicht mehr zu denken. Sie haben sich jetzt entschieden, dass sie diese Woche im Dreierpack zu euch kommen, und sie so doch noch Verwendung in euerer Küche finden.


Ähnlich geht es auch dem Salat, der die gleichen Probleme hatte, und deshalb nicht so groß und schön ist, wie ihr das vielleicht erwartet habt. Deshalb gehen da auch immer ein bis zwei mehr in die Kiste, damit euch die Salatration durch die Woche reicht.


Ihr könnt wieder unter 28 Abholstandorten wählen, wo ihr eure Kisten gerne abholen wollt.

(1) ab 11:00 Uhr beim Bioland Gartenbau, Armin Salzmann auf dem Hof, Gablinger Weg 111,

(2) ab 12:15 Uhr bei Familie Kwakye, im Stieglitzweg 9, im Bärenkeller,

(3) ab 12:30 Uhr bei Familie Schäfer in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 44 in Neusäß,

(4) ab 12:50 Uhr bei Familie Theiner in der Goethestr. 2 in Westheim,

(5) ab 13:00 Uhr bei der Gärtnerei Hartmann am Westfriedhof,

(6) ab 13:30 Uhr beim Shantylicious Hofladen, in der Ohnesorgstr. 1, in Pfersee,

(7) ab 13:40 Uhr bei der Bäckerei Niedermair, in der Hauptstraße 23, in Diedorf,

(8) ab 13:00 Uhr bei Familie Gerstmayer in der Füssener Str. 70 in Königsbrunn,

(9) ab 13:15 Uhr bei Gabriele Wölfle in der Narzissenstr. 4 in Haunstetten Süd,

(10) ab 13:30 Uhr bei Michael Arlt, in der Leustraße 14, in Haunstetten Nord,

(11) ab 13:40 Uhr beim Olivenbauer, in der Gögginger Straße 74,

(12) ab 13:20 Uhr bei Familie Kutschenreuter, in der Kirchstraße 26 in Kissing.

(13) ab 13:30 Uhr bei Familie Tronsberg in der Herzog-Rudolf-Str. 5, in Friedberg,

(14) ab 13:10 Uhr bei Pablo Mohr in der Ortler Straße 67, in Hochzoll,

(15) ab 13:20 Uhr bei Familie Hammer in der Ernst-Moritz-Arndt-Str. 31, in Lechhausen,

(16) ab 13:30 Uhr bei Susanne Brückner, Im Neuland 9, in der Firnhaberau,

(17) ab 13:40 Uhr bei Familie Schäffler-Günther, im Akazienweg 11, in der Hammerschmiede,

(18) ab 13:50 Uhr in der Beethovenstraße 14, im Hof, in der 2. Garage,

(19) ab 13:40 Uhr in der Ratdoltstraße 2a, im Hof, in Oberhausen,

(20) ab 13:50 Uhr bei Tante Emma, Am Fischertor 2, in der Oberstadt,

(21) ab 14:00 Uhr bei Noelle und Fabian, in der Singerstr. 10, Ecke Neidhartstraße,

(22) ab 14:00 Uhr bei Familie Pichler, in der Reinöhlstr. 6, in Kriegshaber,

(23) ab 14:00 Uhr im griechischen Laden von Meraky, in der Pfladergasse 18, in der Stadtmitte

(24) ab 14:10 Uhr bei Feinkost Viktualien, in der Bäckergasse 4, in der Unterstadt,

(25) ab 14:20 Uhr bei Familie Klippenstein, in der Birkenstr. 8, in Klosterlechfeld,

(26) ab 14:30 Uhr bei Verena Foutsop, in der Römerstr. 29, in Bobingen

(27) ab 15:00 Uhr auf dem Eggelhof, bei Kirstin und Harald Metzig, in Langweid.

(28) oder am Samstag ab 10:00 Uhr auf dem Markt, an der Kirche im Bärenkeller,


Wenn jemand Zeit und Lust hat, beim Packen der Kisten zu helfen, das wäre immer

donnerstags von 11 bis 13 Uhr, bei jedem Wetter auf dem Hof.


Wenn jemand beim Ausfahren mitzuhelfen möchte, Donnerstag von 11:30 bis 14:00 Uhr, mit Auto und etwas Kofferraum, oder als Beifahrer und Helfer, der ist ebenfalls herzlich willkommen, wir sind für jede Hilfe dankbar.


Wir haben für alle Interessierten eine Probekiste. Wenn ihr jemanden kennt, den man dafür begeistern kann, dann ein kurzes Mail und wir stellen eine Kiste für euch bereit.


Apfelsaft haben wir keinen mehr, aber der Martin Rein hat noch jede Menge, bitte meldet euch direkt bei ihm ( Rein.Martin@gmx.de ), wenn ihr welchen haben wollt.


In die Erntekiste wird am Donnerstag folgendes Bio-Gemüse gepackt.

  • 2 -3 Salate

  • 1 Spitzkraut

  • 3 Rote Beete

  • 3 kleine Sellerie mit Grün

  • 1 Zwiebel

  • 1 Kohlrabi oder Fenchel

  • 5 - 8 Karotten

  • 5 - 8 Kartoffel

Als Rezept haben wir heute ein: Karotten Halawa


Lasst uns auch weiterhin an Euren Kochversuchen/Rezepten teilhaben.

Zum Thema „Sich gegenseitig unterstützen“. Wir brauchen eventuell noch Unterstützung beim Malern, Streichen und allem was dazugehört. Vielleicht hat der/die Einer oder Andere Lust und Zeit. Meldet Euch dazu bei der Sabine unter wepps@web.de

Noch ein Gedanke:

Wer seine Freiheit für irgendwelche Sicherheiten aufgibt, hat es nicht verdient in Freiheit zu leben. Kürzlich stand in der Zeitung, das sich über die Hälfte der jungen Leute für einen Beamte Job interessieren, weil der ihnen Sicherheit bietet wie, ein sicheres Einkommen, eine erfolgreiche Laufbahn, und dazu noch eine schöne Pension verspricht. Sie wollen keine Freiheit, sie wollen Sicherheit, und wenn sie später sich nach Freiheit sehnen, geht das nicht mehr, auser sie geben alle Sicherheiten auf. Aber an was man sich gewöhnt hat, das gibt man nicht so leicht her. Sicherheit ist ein Märchen, das die erzählt, das es dir gut geht und du

ein zufriedener Mensch bist, wenn du dich ihr anvertraust.

Es gibt kein größeres Gut in diesem Leben, als die Freiheit sich frei entscheiden zu können, was man tun will, oder nicht tun will, was man gerne macht und was man ungern macht, wo man hingeht, oder wo man nicht hingeht, und vor allem, welche Anordnung man befolgen möchte und welche nicht. Das ist wahre Freiheit, und wer diese Freiheit gespürt hat, sie lebt oder gelebt hat, wird sie nie und nimmer gegen ein noch so großes Versprechen von Sicherheit aufgeben. In meinem Leben war ich für ein paar Jahre mal angestellt und das war mit die schlimmste Zeit an die ich mich erinnern kann. Für ein sicheres Gehalt, eine sichere Anstellung und viel Prestige, musste ich dann doch das tun, was andere von mir dachten, dass es das Beste für mich wäre. War es aber nicht. Ich habe getan was ich tun sollte, was mir aufgetragen war, und nicht das, was ich tun wollte. Das ist irgendwann wie ein Gefängnis, in dem man im Kreis rennt, sich erschöpft, keine Luft mehr bekommt, und am Ende nichts erreicht hat und nirgendwo ankommt. Aber man ist dabei sicher, wie in einem Gefängnis, nichts wird dir passieren, du bekommst was du brauchst und der jährliche Urlaub, ist wie der wöchentliche Hofgang an die Sonne.


Sich von diesen Sicherheiten zu trennen, geht meistens nicht von Heute auf Morgen, aber es geht. Wenn du auf deine Freiheit bestehst, öffnen sich die Gefängnistore und das Abenteuer eines Lebens ohne Sicherheiten beginnt. Das ist nicht leicht und viele werden dich mit Kopfschütteln begleiten, und dir sehr verlockende Angebote machen, damit du wieder zurückkommst. Wenn du diesen Versuchungen widerstanden hast, dann kommen sie mit scharfer Munition und sagen dir, dass es nie funktionieren wird in deiner Freiheit, das du scheitern wirst, das Versagen deine Zukunft ist, dass du dein Leben vergeudest, ja das du es wegwirfst. Wenn du dich da noch immer auf deinem Weg der Freiheit befindest, dann holen sie sie den Hammer raus, und sagen dir, dass du eine Gefahr bist, deine Entscheidung schädlich ist für alle die, die Sicherheit gewählt haben. Das man dich meiden muss, dass man vorsichtig im Umgang mit dir sein muss, und besser noch, dass man dich in der Gemeinschaft

nicht mehr haben will.


Sich für die Freiheit zu entscheiden, bedeutet für den einen oder andern, sich für das

Alleinsein zu entscheiden. Nicht viele werden da sein und mit dir gehen, und der Weg wird für viele steinig und schwer, aber er lohnt sich, den Freiheit ist unsere Bestimmung, und nur die Freien gehen mit erhobenem Haupte durch dieses Leben.


Freiheit erlaubt dir das zu sagen was du denkst, das zu tun, was du für das richtige hälst und das zu leben, was du immer schon leben wolltest. Du kannst dich fei bewegen und niemand kann dich aufhalten. Freiheit gibt dir keine Sicherheit, aber die brauchst du auch nicht, weil du das Leben kannst, für das du geschaffen wurdest und das macht dich zu einem glücklichen Menschen


Wir wünschen euch alles Gute und Gottes Segen


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