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Kohlkombinat Rundbrief 01.02.2022

Inhalt der Erntekisten

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, ist die Erntekiste gerade nicht bis oben randvoll gepackt mit Gemüse. Das ist im Sommer bzw. in den sechs Monaten von Juni bis November leicht möglich, weil da viel vom Acker kommt.

In den sechs Wintermonaten von Dezember bis Mai ist das Angebot leider nicht so reichlich, weil in der Winterzeit sehr viel aus dem Lager kommt. Das Einzige was im Winter im kalten Gewächshaus wächst sind die Wintersalate, bei uns vor allem der Feldsalat.

Wir haben es heuer auch mit anderen Salaten probiert, das Ergebnis ist leider nicht sehr sehenswert, bzw. da ist nichts draus geworden. Die Salate brauchen nämlich, um einigermaßen zu wachsen ca. 8 - 10 Stunden Licht, und wenn es geht, nur leichte Frost bis max. - 3° sonst wird das nichts.


Ein Versuch war es uns mal wert, weil wir in den letzten Jahren, bis in den Februar hinein, fast keinen Frost hatten und auch relativ viel Sonnenschein. Aber wie das so ist, das Wetter hat man als Gärtner halt nicht im Griff, und so war es diesmal bei uns für den Salat viel zu kalt und er hatte zu wenig Licht, mit der Folge, das sowohl auf dem Acker wie auch in den Kästen die Salate erst nicht gewachsen sind, und dann bei - 9° erfroren sind. Sowas hält nur der Feldsalat aus, der auch wenn es tagsüber nur 5 - 6 Std. hell ist, noch wächst und auch mit Frost ganz gut klarkommt.


Da ist also unser Plan, dass wir von Januar bis jetzt, und in den nächsten Wochen reichlich Salate in der Kiste haben, leider nicht aufgegangen. Das hat sich ganz besonders bei unserem Endivien gezeigt, der ganz schön was abbekommen hat, wie ihr sicherlich bemerkt habt.

Was uns an Endivien im Dezember und Januar nicht erfroren ist, haben wir so gut es ging geerntet, leider viel zu wenig, und dazu hat er auch keinen Schönheitspreis gewonnen.


Ergo: Fast die gesamte Salaternte, die wir für den Winter geplant hatten, hat leider der Herr Frost gekillt, und deshalb haben wir zurzeit nur den Feldsalat in der Kiste.

Wir würden auch gerne größere Portionen Feldsalat in die Kiste tun, nur wäre der dann sehr schnell alle, und wir hätten dann ab Ende Februar gar nichts mehr.

Das gleiche gilt auch für die Kartoffel und die Möhren. Da war die Ernte in diesem Jahr auch sehr bescheiden und wir sind nicht sicher, ob sie uns noch die nächsten 2 – 3 Monate reichen werden.


Das wir darüber hinaus teilweise nur sehr kleines Gemüse in der Kiste haben, ist dem viel zu nassen und kalten Sommer zu verdanken. Da ist unser Gemüse viel zu lange im nassen Boden gestanden und einfach nicht gewachsen.

Beim Rosenkohl, Grünkohl, Chinakohl, Rotkraut und zu Teil beim Zuckerhut hatten wir fast einen totalen Ausfall, was uns so auch noch nie passiert ist.


So sind wir froh und dankbar das wir nicht alles verloren haben, und wir doch noch einiges haben was wir in die Kiste tun können. Solche Jahre gibt's, da muss man durch und hoffen das es das nächste Jahr besser läuft.

Der Winter ist bald vorüber und mit eurer Hilfe und Unterstützung werden wir es schaffen.


Nochmal zu den Kohlrüben

Die Kohlrüben werden auch Speckrüben genannt, weil sie wie Speck, jeden Geschmack annehmen können. Z.B. zu Kartoffel schmecken sie wie Kartoffel, oder zu Möhren schmecken sie wie Möhren, nur eben viel feiner.


Unser Angebot für nächsten Donnerstag, den 10. Februar:

Bitte bei Bestellungen immer den Abholort mit anzugeben.

Ein Dinkel Sonnenblumen Brot, Dinkel-Vollkorn und Sonnenblumenkerne, für 7,20 Euro.

Die Tagliatelle sind von der Paula, die 250 g Packung, kostet 2 Euro.

Eine Schachtel mit 10 Eiern von Martin Brem für 3 Euro.

Der Apfelsaft kommt vom Martin Rein, eine Flasche für 2 Euro.

Die Orangen, Zitronen und Mandarinen, kosten jeweils 4,50 Euro das kg.

Das kaltgepresste türkisches Olivenöl vom Olivenbauer, die 0.5 l Flasche für 13.50 Euro.

Die türkischen Oliven ebenfalls vom Olivenbauer kosten 6 Euro das Glas mit 275 g.

Das griechische Olivenöl von Feinkost Meraky, die 0,5 l Dose für 8 Euro.

Die griechischen Oliven ebenfalls von Feinkost Meraky, die 250 g Dose für 5 Euro.

Der Honig von der Stadtimkerei kostet 6 Euro.

Der Honig von der Anke aus Dillingen, kostet 8 Euro das Glas.

Der Tofu von Phong, 250 g zu 4 Euro und 500 g zu 7 Euro.


Die Abrechnung erfolgt ohne Rechnung oder Bankeinzug wie beim Monatsbeitrag.

Also, die Kosten für die Bestellung selbst zusammenrechnen und das Geld dann in die Kiste legt oder Überweisen.


Und nicht vergessen, die leeren Flaschen wieder mit zurückgeben!


Ihr könnt nachfolgend wieder unter 31 Abholstandorten wählen.

(1) ab 12:00 Uhr beim Kohlkombinat, auf dem Hof, Gablinger Weg 111,

(2) ab 13:30 Uhr bei Familie Kwakye, im Stieglitzweg 9, im Bärenkeller,

(3) ab 13:40 Uhr bei Familie Schäfer in der Johann-Sebastian-Bach-Str. 44 in Neusäß,

(4) ab 14:30 Uhr bei Familie Theiner in der Goethestr. 2 in Westheim,

(5) ab 14:50 Uhr bei der Gärtnerei Hartmann am Westfriedhof,

(6) ab 15:00 Uhr beim Feinkost Hofladen, in der Ohnesorgstr. 1, in Pfersee,

(7) ab 14:50 Uhr bei der Bäckerei Niedermair, in der Hauptstraße 23, in Diedorf,

(8) ab 14:30 Uhr bei Familie Gerstmayer in der Füssener Str. 70 in Königsbrunn,

(9) ab 14:40 Uhr bei Gabriele Wölfle in der Narzissenstr. 4 in Haunstetten Süd,

(10) ab 14:50 Uhr bei Michael Arlt, in der Leustraße 14, in Haunstetten Nord,

(11) ab 15:00 Uhr beim Olivenbauer, in der Gögginger Straße 74,

(12) ab 14:30 Uhr bei Familie Kutschenreuter, in der Kirchstraße 26 in Kissing.

(13) ab 14:50 Uhr bei Familie Tronsberg in der Herzog-Rudolf-Str. 5, in Friedberg,

(14) ab 14:40 Uhr bei Pablo Mohr in der Ortler Straße 67, in Hochzoll,

(15) ab 14:50 Uhr bei Fa. Hammer in der Ernst-Moritz-Arndt-Str. 31, in Lechhausen,

(16) ab 14:50 Uhr bei Susanne Brückner, Im Neuland 9, in der Firnhaberau,

(17) ab 15:00 Uhr bei Familie Schäffler, im Akazienweg 11, in der Hammerschmiede,

(18) ab 15:30 Uhr in der Beethovenstraße 14, im Hof, in der 2. Garage,

(19) ab 15:20 Uhr in der Ratdoltstraße 2a, im Hof, in Oberhausen,

(20) ab 15:30 Uhr bei Tante Emma, Am Fischertor 2, in der Oberstadt,

(21) ab 15:40 Uhr bei Noelle und Fabian, in der Singerstr. 10, Ecke Neidhartstraße,

(22) ab 14:30 Uhr bei Familie Pichler, in der Reinöhlstr. 6, in Kriegshaber,

(23) ab 14:30 Uhr im Laden von Meraky, in der Pfladergasse 3, in der Stadtmitte

(24) ab 14:50 Uhr bei Feinkost Viktualien, in der Bäckergasse 4, in der Unterstadt,

(25) ab 14:50 Uhr bei Familie Henkel, Am Köpfle 24, in der Schafweidsiedlung,

(26) ab 14:40 Uhr bei Familie Klippenstein, in der Birkenstr. 8, in Klosterlechfeld,

(27) ab 14:30 Uhr bei Verena Foutsop, in der Römerstr. 29, in Bobingen

(28) ab 15:00 Uhr auf dem Eggelhof, bei Kirstin und Harald Metzig, in Langweid.

(29) ab 15:10 Uhr bei Birgitta Kaiser in der Unteren Osterfeldstr. 26, in Kriegshaber.

(30) an 15:15 Uhr bei David Weiss, am Alten Postweg 6, im Hochfeld

(31) oder am Samstag ab 10:00 Uhr auf dem Markt, an der Kirche im Bärenkeller


Wenn ihr beim Packen der Kisten helfen möchtet, wir treffen uns immer donnerstags von 12 Uhr bis 13 Uhr, ihr seid dazu immer herzlich willkommen.


Wir suchen auch immer noch Fahrer, die beim Ausfahren mitzuhelfen, auch immer donnerstags. Wir starten um ca. 12:30 Uhr und um ca. 15:00 Uhr ist dann alles erledigt.


Wir haben für alle Interessierten eine kostenlose Probekiste. Wenn ihr jemanden kennt, den man dafür begeistern kann, dann ein Mail und wir stellen eine Kiste für euch bereit.


In die Erntekiste wird am Donnerstag folgendes Bio-Gemüse gepackt.

  • 100 g Feldsalat

  • 2 - 3 Pastinaken

  • 1 Kohlrübe/Speckrübe

  • 1 - 2 Wirsing

  • 1 Apfel

  • 1 - 2 Zwiebel

  • 1 kg Karotten

  • 1 kg Kartoffel

Als Rezept haben wir heute eine: Bunte Rübensuppe

Lasst uns auch weiterhin an euren Kochversuchen/Rezepten teilhaben und schickt uns eure Rezepte und auch solche die ihr woanders entdeckt habt.


Zum Thema „Sich gegenseitig unterstützen“, könnt ihr euch gerne bei der Sabine melden unter wepps@web.de


Noch ein Gedanke:

Ich finde, Freiheit ist ein wertvolles Gut, dass man erst dann so richtig zu schätzen weiß, wenn sie einem genommen wird, wenn keine Freiheit mehr da ist. Das wir die Freiheit für selbstverständlich halten, liegt daran, das andere sie für uns erkämpft und bewahrt haben.

Die Freiheit fängt im Kleinen an, in der Erziehung und in der Beziehung. Sich frei entfalten zu können, ohne ständige Kontrolle und Bevormundung, ist das schönste was man beim Heranwachsen erfahren und erleben kann. Freiheit als Kind und Teenager zu erleben, prägt einen unwahrscheinlich. Man darf vieles ausprobieren und auch vieles falsch machen. Diese Erfahrung stärkt das Selbstbewusstsein ungemein. Kontrolle und Bevormundung bewirken genau das Gegenteil. Im Heranwachsen und dann in Beziehungen sind Kontrolle und Bevormundung, besser übersetzt mit Misstrauen, der Killer. Es ist auf Dauer unmöglich, immer das zu tun, was von dir erwartet wird. Als Reaktion auf Kontrolle willst du nur noch gefallen und allen alles recht machen, was dich direkt in eine toxische Abhängigkeit bring, in der du dich aufgibst und in Depressionen endest. Deinem Gegenüber aber die Freiheit zu geben, dass er in der Beziehung machen kann, was er als Vision für sein Leben hat, ihn dabei

unterstützen, fördern und ermutigen, das befreit dich von dem Verlangen zur Kontrolle, und wie schon gesagt, Kontrolle ist der Killer für jede Form der Freiheit, und der Killer einer jeden guten Beziehung. Wenn dir die Freiheit genommen wird, dann wird dir die Möglichkeit zur freien Entfaltung genommen, du kannst nicht mehr so leben wie du es möchtest, du musst dann so leben wie die andern es möchten, das ist dann kein Leben mehr, das ist Sklaverei.

Ein Slave tut was von ihm verlangt wird, er hat alle Recht und dazu auch noch seine Würde verloren, und in unserm Fall, und in unserer Zeit, das Ganze auch noch freiwillig. Es gibt immer jemanden der uns unsere Freiheit nicht gönnt, und der uns kontrollieren, beherrschen, bevormunde, besitzen, führen und leiten möchte. Dem dürfen wir nicht nachgeben, auch bei viel Liebe nicht, wir müssen dem entschieden entgegentreten, und unsere Freiheit verteidigen. Wenn wir das nicht tun, dann haben wir die Freiheit auch nicht verdient, dann werden wir nie zu glücklichen Menschen werden. Freiheit ist ein wertvolles Gut, wer darin lebt, sie nicht aufgibt und sie sich nicht wegnehmen lässt, der ist ein glücklicher Mensch, ganz sicher.


Ich wünsche euch bis nächste Woche alles Gute und Gottes Segen.


Ihr könnt uns auf Facebook wie auch auf Instagram finden:

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Weitere Informationen findet ihr auf: www.kohlkombinat.de

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